Teamstärkung: Warum und wie Du als Führungskraft die Zufriedenheit Deiner Mitarbeiter:innen erfrags

Aktualisiert: 30. Sept.

Mit meiner Erfahrung als Coach und Kommunikationstrainerin habe ich mit Führungskräften schon viele Fragen besprochen, doch einige Fragen kommen häufiger vor als andere. Eine Frage, die ich schon oft während des Coachings oder einem Team Training gehört habe, ist: "Wie und sollte ich überhaupt meine Mitarbeiter:innen fragen, ob sie zufrieden sind?". Dabei scheuen sich die meisten gar nicht vor dem Fragen, sondern viel mehr vor der Antwort. Was ist wenn Mitarbeiter:innnen sagen, dass sie unzufrieden sind?


In diesem Blogpost sage ich Dir warum Du trotz gewisser Ängste Deine Mitarbeiter:innen regelmäßig nach ihrer Gefühlslage und Zufriedenheit fragen solltest. Außerdem gebe ich Dir Tipps und Methoden, wie Du Fragen, aber auch mit den Antworten umgehen kannst.

Teambuilding: Warum Führungskräfte nach Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen fragen sollte
Warum Führungskräfte nach der Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter:innen fragen sollten

Warum Du fragen solltest

Als Führungskraft ist es nicht immer einfach alle Aufgaben und Verantwortungen gleichzeitig zu stemmen. Nichtsdestotrotz ist der persönliche Austausch zwischen Führungskraft und Mitarbeitern wichtig. Regelmäßiges Erfragen der Gefühlslage der Mitarbeiter:innen und ernsthaftes Interesse von Führungskräften daran wie es Mitarbeiter:innen geht, zeigt Wertschätzung. Außerdem stärken solche Fragen das Vertrauen und fördern den Aufbau eines sicheren und wohlfühlenden Umfelds, indem das Wir-Gefühl gestärkt wird. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen dass sozialer Kontakt und "psychological safety" am Arbeitsplatz wichtig und vorteilhaft sind.


Besonders wenn jemand unzufrieden oder unglücklich ist, kann es schwerfallen, dies proaktiv mitzuteilen. Daher ist es Gold wert, wenn Du als Führungskraft oder als Arbeitskollege:in die Initiative ergreifst und selbst nachforschst. Mit dieser Initiative kannst Du vielleicht Probleme und Herausforderungen rechtzeitig erkennen und ein besseres Verständnis für Dein Team aufbauen. Wenn Mitarbeiter:innen offen und ehrlich sagen, dass etwas nicht gut läuft oder sie unzufrieden sind, zeigt es auch, dass Vertrauen existiert und dass diese Person/en auch interessiert daran ist zusammen an einer Lösung zu arbeiten.



Wie reagieren, wenn jemand unzufrieden ist

Im ersten Schritt ist es Deine Aufgabe als Führungskraft einfach nur zuzuhören. Egal, ob es eine Einzelperson oder ein Team ist: Hör Dir zunächst einmal an was die Person oder Dein Team zu sagen hat. Aktives Zuhören ist wichtig, um ein besseren Eindruck und Überblick zu bekommen. Dabei sollte man sich darüber im Klaren zu sein, dass man nicht direkt darauf reagieren muss. Manche Mitarbeiter:innen möchten vielleicht auch einfach ihre Gedanken und Gefühle teilen ohne etwas konkretes zu erwarten. Andere jedoch wünschen sich eine Lösung oder Antwort. Dennoch, ich empfehle besonders bei komplexeren oder problematischen Themen sich etwas Zeit zu nehmen, um zu überlegen wie man mit der Situation umgehen kann.


Methode: Visualisiere das Soccer Field Model

Stelle dir ein Fußballfeld mit deiner Hälfte sowie mit der Hälfte von Deinen Mitarbeitenden vor. Erst einmal ist es wichtig auf Deiner Seite des Fußballfeldes zu bleiben und aktiv zuzuhören statt direkt rüber zuspringen und etwas zu unternehmen. Je nach Deinem Bauchgefühl kannst Du weitere Fragen stellen, um die Lage besser zu verstehen. Trotzdem ist es dabei wichtig dem gegenüber Zeit und Raum zu lassen um alle Gedanken loszuwerden. Bestätige außerdem dass Du zuhörst und wiederhole am Ende was gesagt wurde, um Dich zu vergewissern, ob Du alles verstanden hast. Je nach Situation und Thema solltest Du Deinen Mitarbeiter:innnen zu verstehen geben WIE Du Dich mit dem Thema auseinander setzen wirst. Natürlich kannst Du nichts direkt versprechen, aber so zeigst Du dass Du das Thema ernst nimmst und als Ansprechperson da bist.


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